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Als Herbert Reichel 1948 seine neuen Fabrikhallen errichtete, hatte er bestimmt nicht geahnt, dass in einem nur kleinen Teil seiner Hallen einmal Großveranstaltungen stattfinden werden.
Nach dem Niedergang seiner zwei Werke im Sudetenland und Hohen-Ernstthal durch den zweiten Weltkrieg kam Reichel 1948 nach Rheinberg und errichtete hier seine neue Textilfabrik. Neben dem Werksgelände entstand eine Siedlung mit mehr als 1000 Wohnungen für seine Angestellten. Diese wird auch heute noch im Volksmund Reichel-Siedlung genannt.

Das neue Verwaltungsgebäude, vor dem Reichel ab 1971 täglich mit einem Helikopter einschwebte, zeigte die Macht dieses Unternehmers.
Reichel leitete bis 1976 das mit 1800 Angestellten größte Werk für Heimtextilien selbst. Nach der Schließung des Unternehmens in den 80er Jahren hielt die US Army in den Hallen Einzug und wartete dort ihre Panzer.

Seit 1998 ist die Messe Niederrhein auf dem alten Reichel-Gelände zu Hause. Das Hochhaus steht nicht mehr, und auch ein Teil der Hallen wurde abgerissen. Doch die Messegesellschaft erhält das Leben in den alten Hallen, pro Jahr strömen über 200.000 Besucher in die 10.000 m² großen Veranstaltungshallen und die dort zugehörigen Außenareale. Sie besuchen dort Trödel- und Antikmärkte, Konzerte, Verbrauchermessen, Hausmessen, Tierschauen, Fachmessen, Musikveranstaltungen, Hochzeiten, Abibälle oder Firmenfestivitäten wie zum Beispiel Seminare und Weihnachtsfeiern.